Update 2007-02-23: Dieser Fall ist jetzt für mich abgeschlossen, es kam dabei nichts heraus (weder was positives noch was negatives). Ich habe keine Lust mich noch näher damit zu befassen. Die Seiten bleiben wie sie sind (unfertig) und ich werde sie nur auf Nachfrage weiter bearbeiten.
Know How
Identitätsdiebstahl
Dank der bewundernswerten (ich meine das im Sinne von verwunderlichen) Arbeit unserer Bundesregierung hinsichtlich Vorschriften im Internet wurde es inzwischen ein besonders Leichtes, Deutschen Bürgern weltweit (d. h. von überall und an jedem Ort gleichzeitig) ihre Identität zu rauben. So bin ich ein solches Opfer von Identitätsklau geworden.
Da ich davon ausgehe, das wird nur ein Fall unter zukünftig zahllos vielen sein, habe ich dafür gleich eine ganze Rubrik angelegt in der ich nach und nach die Fakten zusammentragen werde. Für mich und die Nachwelt.
Ich hoffe, meine Darstellungen sind hilfreich für andere Leute, denen ähliches zustößt.
Ich möchte unbedingt darauf hinweisen, dass es
Pflicht ist, jeden schwereren Fall von Identitätsdiebstahl der zuständigen Staatsanwaltschaft anzuzeigen, und zwar möglichst umgehend! Das ist keine Denuntiation, sondern notwendig, damit diese Fälle dokumentiert werden. Und nur durch die zügige Meldung kann eine Ermittlung überhaupt Erfolg haben.
Rechtshinweis
Ich bin kein Anwalt, dies stellt keine Rechtsberatung dar, sondern schildert lediglich die Vorkommnisse wie sie sich mir, als juristischem Laien, darstellen.
In diesem Bereich wird deutliche Sprache gesprochen. Es geht auch hier darum, Meinung zu verbreiten. Meine Meinung. Außerdem notiere ich hier für mich die Sachen, so wie ich sie sehe, und niemand sonst. Ungeschönt und uneingeschränkt.
Da ich detailliert berichte können diese Seiten auch als Anleitung dienen, wie man Identitätsdiebstahl begeht. Das ist halt leider so, wenn man Tacheles zu Sprengstoff redet wird halt auch eine Bombenbauanleitung draus. Das ist Pech. Denn das ist freie Meinungsäußerung. Daran kann ich nichts ändern.
Sollte jemand meinen, dies ändern zu müssen, der beachte bitte, dass ich stur bin und nicht bereit bin, noch weitere Einschränkungen meiner Meinungsfreiheit hinzunehmen. Ich bin durchaus gewillt, dies bis zum BVerfG durchzuboxen. Und ja, ich bin mir bewusst, welche Voraussetzungen und wieviel Zeit dafür notwendig sind. Also, macht mich betroffen, damit ich verliere und dann klagen kann um ein höchstrichterliches Urteil zu bekommen!
Auf vernünftige Argumente werde ich allerdings auch gerne vernünftig reagieren. Mir geht es nicht darum, jemanden schlecht darzustellen oder falsche Hintergründe zu verbreiten, nur weil ich vielleicht etwas falsch verstanden habe. Korrekturen werde ich also gerne anbringen, aber ich werde keine Zensur ausüben jenseits dessen, wozu ich freiwillig bereit bin.
-Tino, 2006-04-03