Know How - Software - Portable Apps
Applikationen auf einem Stick
Links
Die Links habe ich mir irgendwo aus irgendwelchen Foren geklaut. Kann leider nicht mehr nachvollziehen, wo ich so rumgestöbert habe.
Die wichtigsten
Zusätzliche Kleinigkeiten
- www.tinyapps.org Schöne Liste von Applikationen die man so alle gebrauchen kann
- www.dirk-loss.de/win-tools.htm Liste von Tools, die direkt von CD starten können
- nedwolf.com/ Liste von Freeware (nicht tiefer reingesehen), darunter solche, die portabel funktioniert
- www.portablefreeware.com Zusätzliche Programme die man evtl. gebrauchen kann. Hier geht es weniger darum, dass Applikationen portabel gemacht werden, sondern wie man sie sich selber portabel machen kann.
- standalone.atspace.org/ Liste von vielen kleinen Applikationen. Keine Ahnung ob die alle portabel arbeiten.
Bundles
Ich halte Bundles für nicht besonders sinnvoll. Bei der heutigen Update-Rate im Internet sind Bundles nach Sekunden schon veraltet.
Keine Ahnung
Worum geht es
Wenn man unterwegs ist möchte man gerne immer die Applikationen dabei haben, die man so immer braucht. Die PortableApps laufen von einem USB-Stick oder einer externen Festplatte, wobei sie auf dem Rechner selber keinerlei Daten ablegen, sondern eben auf dem externen Stick etc.
Was habe ich dazu zu sagen
PortableApps sind noch zu kompliziert und greifen einen Schritt zu kurz. Aber sie sind ein sehr guter Anfang.
Warum greifen sie zu kurz?
- Viele der Applikationen, wie Browser etc., greifen auf das Web zu. Sie sind essentiell für das Web. Das bedeutet, man muss sie nicht mit sich herumtragen, sondern kann sie ggf. auf den Rechner downloaden auf dem man arbeitet.
- Es gibt zwar OpenOffice etc. welches prinzipiell Offline arbeitet, aber vieles benötigt man ebenfalls nicht permanent. Auch muss das Zeug nicht ausgepackt sein, es reicht also, wenn man ein Arbeitsenvironment hat aber die Arbeitsdaten auf dem Stick landen.
- Diese Arbeitsdaten sollten aber über das Web gesharet werden. Vollautomatisch. So dass man, fällt der Stick in den Gully, immer ein wirkliches Backup hat. Das zeigt noch etwas weiteres:
- Die Daten müssen verschlüsselt werden. Auch das kann man leicht erreichen, und zwar mit TrueCrypt, das inzwischen einen Modus kennt in dem es nicht installiert werden muss.
Warum ist es zu kompliziert?
- Man hat zwar immer die Applikationen dabei, aber man denkt nicht immer an alles. Insbesondere nicht an den Update usw.
- Der Backup der Daten ist zu kompliziert. Was hat man davon, wenn der Stick voll ist oder wenn er kaputt geht und man den letzten Backup vor Jahren gemacht hat?
- Im PC verteilen die Applikationen ihre Daten auf zig Verzeichnisse. Die Portablen machen das genaue Gegenteil und legen alles in ein Verzeichnis. Beides ist falsch. Die Daten sollten systematisch verteilt werden, nach Sicherheitsklassen, Änderungsvolumen und Art der Daten.
Was man also braucht ist folgendes:
- Einen zentralen Update-Service. Wenn ich meinen Stick wo reinstecke updatet er sich automatisch auf den letzten Stand der Software. Ich muss mich nicht um den Update etc. kümmern! Da die Applikationen nicht installiert werden müssen bedeutet das auch, es ist kein Reboot notwendig. Beim nächsten Start der Applikation ist der Update also durch, ohne dass ich es merke.
- Die Daten müssen in verschiedene Klassen gegliedert werden und entsprechend ihrer Klasse einen Speicherpfad kennen:
- Binary readonly: Die Inhalte bleiben immer fest und ändern sich niemals. Sie werden auch automatisch vom Update-Service erfasst. Diese Daten werden nicht gesichert da sie sowieso bereitgestellt werden. Die Daten können unvollständig sein, da sie über's Web nachgeladen werden können. Sie werden in der Regel auf den Host kopiert und von dort gestartet, so dass sie gepackt (oder gar nicht) auf dem Stick liegen können.
- Volatile scratch: Das sind Temporärdateien die sich im Transit befinden. Sie sollten (verschlüsselt!) auf dem Host abgelegt werden, nur alternativ auf dem Stick wenn der Host es nicht kann. Diese Daten werden nicht gesichert.
- Shared data: Das sind zwischengespeicherte Daten die unverschlüsselt sind und auf dem Stick liegen. Sie werden mit einem Weblaufwerk synchronisiert und können dann gelöscht werden.
- Permanent data: Dies sind permanent auf dem Stick vorhandene Daten, die mit einem Weblaufwerk synchronisiert (Backup) werden. Das Weblaufwerk fährt dabei eine Historie.
- Secret data: Dies liegt auf einem TrueCrypt-Laufwerk auf dem Stick. Diese Daten werden nicht direkt gesichert, es werden aber die Änderungen vom TrueCrypt-Laufwerk per Image gesichert. Die Daten sind nicht "gesharet".
Wichtig ist also die einfachste Nutzung. Man steckt den Stick in den Rechner, er updatet sich selber, backupt sich selber und man kann damit arbeiten, sowohl offline als auch online, ob der Host nun überhaupt eine schreibbare Platte hat oder nicht.
Der Clou ist, dass man mit dem Stick selbst dann arbeiten kann, wenn man ihn vergessen hat, aber über einen Internetanschluss verfügt. Das ist für mich der entscheidende Grund, dies hier überhaupt zu machen.
Todos
Leider gibt es diese Forderungen alle noch nicht. Aber ich fange mit dem Update- und Backup-Service schon mal an ;)
-Tino