Notiert

  • www.heise.de/newsticker/meldung/86030 Patentrecht als Argument verwendet um Sicherheitsvortrag zu unterdrücken: Auf dem Vortrag sollte eine selbstgebaute Maschine vorgestellt werden, die gesicherte RFIDs kopieren kann. Die Firma, die die Chips herstellt, hat die Veranstalter unter Druck gesetzt den Vortrag zu canceln, dazu wurde das Patentrecht verwendet. Was ein Unding ist, Patente wirken nicht auf Selbstbauten (wie im Artikel steht) sondern aussschließlich auf den Vertrieb nichtlizenzierter Geräte. Ich würde das einen "Sündenfall" ansehen und sähe gerne, wenn die Staatsanwaltschaften derartige Machenschaften als erpresserische Drohung handhaben würden. Es ist zwar heftig umstritten, ob man mit der Drohung von juristischen Schritten erpressen kann, aber ich bin der Meinung, ja, das ist möglich und in diesem Fall geschehen. Denn große Firmen können einen Prozess für eine kleine Firma derart teuer werden lassen, dass diese nicht nur in der Existenz bedroht ist, sondern durch die juristische Auseinandersetzung vernichtet würde obwohl sie im Recht ist.