Tinos bLog
S4F5
20080104: Syslogd hängt: killall -9 syslogd
Ein Phänomen wie ich es in über 20 Jahren Praxis noch nie erlebt habe. Ich musste den syslog-Server killen und restarten damit er das System nicht weiter verklemmt:killall -9 syslogd
sleep 10
invoke-rc.d syslogd start
Klemmt der syslogd, dann ist das gesamte System beeinträchtigt. Da jeder Login via Syslog loggt ist dadurch auch kein Login mehr möglich.
Nonblocking IO zum Syslog-Server scheint nicht üblich zu sein. Sollte es aber sein.
Maschinenhintergrund
Auf der Maschine läuft Ubuntu 6.06 LTS Server, der letzte Reboot liegt 289 Tage zurück, ein neueres Kernel wäre verfügbar, wird aber nicht eingespielt da dafür ein Reboot notwendig wäre und vom aktuellen Kernel keine Gefahr ausgeht. Die Maschine hat nur 2 GB RAM, da auf ihr ein Java-Prozess läuft (FreenetProject) der über 1.5 GB RAM verbraucht, ist die Maschine leider mit RAM hoffnungslos unterversorgt. (An sich ist Java auf nur 800 MB eingestellt, aber da es eine 64-Bit-Maschine ist scheint Java den RAM doppelt zu belegen, und mit weniger als 800 MB fährt Freenet nicht mehr hoch.) Die Context-Switch-Rate fällt selten unter die 10000er-Marke, es werden über 2000 Blocks pro Sekunde von der Platte geladen und ich habe durchaus heftige Page-Storms im Swapspace. Seufz. Eine 8 GB Maschine wäre nicht schlecht, die sind aber einfach noch nicht im richtigen Preissegment. 4 GB wäre gerade mal ein schlechter Anfang, da ich irgendwann vorhabe, parallel Freenet 0.7 laufen zu lassen, denn dass Freenet 0.5 tot wäre, das kann ich noch lange nicht sehen. Ich habe auch diese typischen Fehlerswapper: page allocation failure. order:0, mode:0x20