Verwandte Links:
- Auf planetpeer.de gibt es eine deutsche I2P FAQ (diese ist aber anscheinend für I2Phex)
- I2P auf Wikipedia
- Die Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace von 1996 bei Telepolis
Schnupperlinks:
- I2P Homepage und I2P Forum (in Englischer Sprache)
- Mein I2PinProxy zum Schnuppern ohne I2P installieren zu müssen
Zusätzliche gute Infos (von anderen):
- Vergleich anonymer Netze hinsichtlich Filesharing
- Einführung in I2P: Teil I Teil II Diese Einführung ist besonders für Laien geeignet.
- eepsites mit I2P eepsites sind anonyme Webseiten
- BitTorrent mit I2P
- i2phex mit I2P i2phex ist der Gnutella-Client portiert auf I2P
Tinos deutsche I2P FAQ
Dies wird eine inoffizielle I2P-FAQ von Valentin Hilbig. Sie ist noch sehr rudimentär! Letzte zusätzliche Infos: 2006-03-30 (MuteNET)Letzte größere Änderung: 2006-04-04 (Wofür brauche ich I2P?)
Letzte kleinere Änderung: 2006-01-10
Letzte winzige Änderung: 2005-12-15 Diese FAQ ist erreichbar unter permalink.de/tino/i2p-faq-de
Achtung! Diese Seiten können jederzeit woandershin wandern. Nur dieser Permalink verweist immer auf diese FAQ. Diese FAQ soll grundsätzliche Informationen zu I2P liefern sowie die ersten Schritte mit I2P erleichtern. Sie wendet sich an den reinen Anwender, den technische Details weniger interessieren, sondern der nur wissen will, wie's geht. (Zu technische Passagen bitte überspringen.)
Wenn mein Name als originaler Autor unverzerrt erwähnt bleibt gilt folgende Lizenz:
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Teile dieser FAQ sind anderen Seiten entnommen:
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- www.i2p.net/ Bilder, insbesondere stammen die Screenshots von der Software
Informationen zu I2P
Die wichtigsten Fragen zuerst
Ich habe eine Frage, die hier nicht erklärt ist
Ich schreibe (hin und wieder) an dieser FAQ! Wenn die Frage wirklich nicht warten kann, schicke bitte eMail an mich, siehe Impressum. Sofern ich in 1 Woche nicht antworte, schicke die Fage bitte nochmals. (Ich bekomme so viel SPAM dass ich oft wichtige eMails nicht dazwischen sehe.)Ist I2P für mich geeignet?
Wenn Du in einer FAQ nachschlagen musst um diese Frage beantwortet zu bekommen dann lautet die Antwort: Derzeit leider nein, erst I2P ab Version 1.0 wird auf die Notwendigkeiten "normaler" Anwender Rücksicht nehmen. Zur Zeit entwickelt sich I2P allerdings rasend schnell weiter. Die Gründe:- I2P ist an vielen Stellen noch viel zu kompliziert für den normalen Anwender. Es ist hilfreich, wenn man Englisch versteht, damit man nachlesen kann. Es ist hilfreich, wenn man Scripte und Java versteht, damit man mitbekommt, wie alles miteinander funktioniert. Auf jeden Fall braucht man profunde Kenntnisse in Dingen wie Porteinstellungen bei Browsern, da all das derzeit nur eher schlecht erklärt wird und das Forum nicht in einer Flut von Hilfsanfragen ertrinken soll.
- I2P benötigt ein moderates Wachstum von permanenten Knoten mit etwas mehr Durchsatz um eine Art "Rückgrat" aufzubauen. Die meisten Anwender werden aber DSL besitzen, dessen IP sich täglich ändert, aber das für I2P an sich zu schmalbandig ist. Damit sind diese Knoten eher eine Belastung für das Netzwerk denn eine Hilfe. Rein technisch kommt das Netzwerk damit zwar klar, und es wird auch ständig die Unterstützung von Dialup-Anwendern gearbeitet, aber es besteht zu befürchten, dass man von I2P einen falschen Eindruck bekommt, wenn man zu früh damit unterwegs ist.
- I2P ist noch nicht "stabil". Fast jede Woche (am Wochenende) kommt eine neue Version von I2P heraus. Dies ändert sich nur, wenn wesentliche interne Umbauarbeiten gemacht werden (wie z. B. der SSU-Support als das Protokoll von TCP auf UDP geändert wurde).
- I2P ist noch nicht für den Gelegenheitssurfer gedacht. Erst wenn I2P die Version 1.0 erreicht hat ist es (hoffendlich) stabil genug, um einen allgemeinen Benutzeransturm zu verkraften. Zur Zeit soll es nur moderat - das heißt sehr langsam - wachsen, damit die allgemeine Netzlast nicht sprunghaft ansteigt was die Weiterentwicklung stark behindern könnte.
- I2P ist noch nicht wirklich anonym. Einerseits sind die Algorithmen noch nicht genug ausgetestet, zum Teil nicht einmal wirklich stabil, andererseits befinden sich nicht ausreichend Knoten im Netz, damit eine wirkliche Anonymität gewahrt werden kann. Um es bildlich auszudrücken: So lange Magazine von Maschinengewehren mehr Kugeln enthalten als Leute im I2P-Netzwerk sind, kann man nicht erwarten, von keiner Kugel getroffen zu werden.
Was ist der Unterschied zwischen I2P und Internet?
Das Internet ist das Netzwerk aller Netzwerke die das IP-Protokoll sprechen. I2P ist ein Netzwerk, das einerseits Teil des Internet ist, andererseits sich des Internet bedient, um sich zu bilden. Man kann es mit einem "großen öffentlichen VPN" (muss man eigentlich VON nennen, aber den Begriff gibt es nicht) vergleichen. Es hat auch viele Eigenschaften eines VPN, bildet aber kein Intranet da es nur Services tunnelt. (Das war jetzt leider sehr technisch.)Wer bist Du?
Ich bin ein Nerd, der Angst bekommt, dass unsere Demokratie von unseren Politikern ermordet wird. Deshalb fördere ich I2P so gut ich kann. Abgesehen aber von meinen Aktivitäten für I2P habe ich mit dem Projekt selber nichts zu tun. Die Aktivitäten sind:- Ich betreibe einen I2PinProxy unter i2p.tin0.de/
- Ich habe eine eepsite unter tino.i2p/ die über das "normale Internet" aus über meinen I2PinProxy erreichbar ist per tino.i2p.tin0.de/
- Ich blogge (Internet InProxy) im Blogging-Tool von I2P, das Syndimedia (Internet) genannt wird.
- Des weiteren betreibe ich einen Übergang von I2P ins Freenet unter fproxy.tino.i2p/ (dieser ist nur über I2P erreichbar)
Grundlagen
Was ist I2P?
I2P ist ein P2P-Netzwerk (es kommt ohne zentrale Strukturen aus). Es wird durch Rechner gebildet auf denen eine Software läuft die I2P-Router genannt wird. Der I2P-Router stellt über UDP (oder TCP, es ist unklar ob TCP in Zukunft noch unterstützt wird) die Verbindung zu anderern I2P-Routern her und transportiert so die Nutzdaten zwischen den Routern. Durch kryptographische Algorithmen soll dabei sichergestellt werden, dass Beobachter von außen nicht feststellen können, wer mit wem Daten austauscht. Dazu kommt, dass die beiden kommunizierenden Parteien die Identität des jeweils anderen nicht ohne die Einwilligung des jeweiligen anderen ermitteln können. Ganz grob ausgedrückt stellt I2P so etwas wie einen anonymen IP-Stack zur Verfügung, über den man gegenseitig Daten austauschen kann. Das I2P-Netzwerk ist dabei so etwas wie das Internet, nur ohne IP-Adressen, über die man jemanden identifizieren könnte. In der Ausbaustufe im Dezember 2005 bietet I2P in etwa die Stabilität von dem Internet um das Jahr 1995 und die Durchsatzraten vom Internet um das Jahr 2000. I2P selber ist zwar P2P, aber es unterscheidet sich von klassischen P2P-Netzen darin, dass es selber keine "erwünschten" P2P-Services anbietet sondern primär klassische Client-Server-Strukturen unterstützt, die sehr leicht auf I2P abgebildet werden können. Viele typischen P2P-Anwendungen werden gerade auf I2P portiert. Einige Ansätze befinden sich zum Teil noch in Entwicklung, einige andere, wie z. B. Syndie, sind aber bereits funktionsfähig.Wofür brauche ich I2P?
I2P erlaubt es, frei und ohne Repressalien zu fürchten, sein Recht auf freie Meinungsäußerung auszuüben. Täglich hört man von Hiobsbotschaften, dass Internetseiten geschlossen wurden oder zumindest in arge Bedrängnis geraten, weil sie jemand schließen lässt oder anwaltliche Abmahnschreiben bekommen. Gar nicht selten sind es unbescholtene Bürger die nichts falsch gemacht haben außer offen ihre Meinung zu sagen ohne dabei die Unwahrheit zu berichten oder jemandes Rechte zu verletzen, und oft sind es kritische Seiten, die ebenfalls den rechtlichen Rahmen einhalten, was aber schlicht jemandem nicht passt. Derartige "Bedrängnis" endet oft damit, dass die Seite verschwindet. Einfach weil der Betreiber die Mühe scheut, sich Recht zu verschaffen. Denn auch wenn man formal im Recht ist, ist es nicht einfach, selbst mit einem guten Anwalt gegen die superteuren Kanzleien zu bestehen, die wissen, wie man jeden juristischen Kniff ausnutzt, um den anderen mundtot zu machen. Die auch wissen, wie man ein Verfahren jahrelang in die Länge zieht um es so teuer werden zu lassen, dass selbst gut betuchten Beklagten das Geld ausgeht. Inzwischen ist die Situation derart unerträglich, dass man entweder extrem stur sein muss und offenen Auges den eigene Ruin in Kauf nimmt um seine freie Meinungsäußerung zu verteidigen (so wie ich) oder man verstummt und kann seine Meinung - zumindest im Internet - nicht mehr frei öffentlich äußern. Es ist eine Perversion unserer Demokratie, das Rechtssystem als Waffe gegen unbescholtene Bürger zu verwenden. Deshalb braucht es I2P. Man muss zwar einige Vorschriften außer Acht lassen, wie z. B. die des rechtskonformen Webimpressums, aber dann kann man frei und ungebunden in I2P seine Meinung in Form einer Eepsite äußern. Wichtig ist derzeit noch, dass man dabei keine Spuren hinterläßt, die auf die Identität schließen lassen. Kann man erraten, wer die Eepsite betreibt, ist es ein leichtes, herauszufinden, ob er dies tatsächlich tut, um diesen dann unter Druck zu setzen die Seite abzuschalten. Als Alternative bietet sich Syndie an, ein verteiltes Blog. Was in diesem veröffentlicht wird ist gegen jede Form der Zensur geschützt. Selbst wenn der Hauptknoten Syndiemedia komplett gelöscht wird, kann jeder die fehlenden Blog-Einträge dort wieder gochladen, der sie noch hat. Selbst wenn Syndiemedia abgeschaltet wird, kann jeder andere Blog-Knoten die Rolle von Syndiemedia übernehmen. Wenn dann jemand herausfindet, wer man ist, kann er zwar immer noch klagen, aber er kann nicht bewirken, dass die Originalposts verschwinden. Einer strafbewehrten Unterlassungserklärung ist somit eine Unmöglicherkeit (Komparativ), womit der Kläger den schwereren Weg der Auseinandersetzung mit dem Thema beschreiten muss anstatt jemanden einfach nur Mundtot zu machen. Syndiemedia hat aber gegenüber eine Eepsite den Nachteil, wenn man im Affekt z. B. unbedachte Worte bloggt, kann man diese anschließend nicht mehr ändern. Man kann die Worte aber noch klarstellen. Ich finde das aber auch interessant, denn damit dürfte auch der Paradigmawechel eintreten, nämlich dass Internet mit dem gesprochenen Wort und nicht mit dem geschriebenen Wort verglichen werden muss.Wofür kann man I2P verwenden?
Rein technisch kann man im I2P-Netzwerk alles abbilden was es auch außerhalb I2P gibt. Es ist möglich, sogennante I2P-Tunnel zu vorhandenen Services wie Webservern etc. zu schalten. Die so verwendbaren Services sind:- Webseiten: Anonyme Webseiten werden im I2P-Jargon eepsites genannt.
- eMail: SMTP- und POP3-Server (I2P-Mail)
- IRC-Server: Chatserver
- andere wie CVS, SSH, Telnet, usw.
- BitTorrent (genannt I2P-BT)
- eMule (genannt I2Phex)
- FTP (das sind URLs die mit ftp:// beginnen)
- Addressbook: (SusiDNS) um mögliche andere Ziele zu erlernen
- Syndie: Das ist ein anonymer Blogging-Service der bereits sehr gut funktioniert
- Feedspace: Soll einen verteilten Datenspeicher ähnlich Freenet werden
Verschlüsselung und Anonymität
Welcher Unterschied besteht zwischen I2P und ...?
Es gibt inzwischen viele verschiedene anonyme Netze. Ich habe mir einige (oberflächlich) angesehen und hier sind die Gedanken dazu. Wenn ich ein wichtiges Netz vergessen habe (nur solche, die auch funktionieren!), bitte kurze eMail mit Link an mich, ich füge es dann hier ein.- BitTorrent: Das ist eine falsche Frage. BitTorrent ist ein P2P-Anwendung, kein Netz. BitTorrent bildet zwar Schwärme und verwendet viele netzartige Funktionen, aber BitTorrent selber ist an sich nicht anonym. AnonBT (z. B. via Azureus) ist nur deshalb anonym, weil es sich TOR (soll nicht verwendet werden) oder I2P (funktioniert, aber I2P ist für einen allgemeinen Einsatz eben noch nicht gedacht) bedient. Wer I2P nur aus dem Sichtwinkel betrachtet, dass man mit I2P "illegalen Filesharing" betreiben und so "ungestraft" die Urheberrechte anderer mit Füßen treten kann, der hat überhaupt nicht begriffen, worum es hier geht.
- Freenet: Freenet ist sozusagen das anonyme Urgestein und eines der ersten wirklich nutzbaren Netze für die anonyme Verbreitung der eigenen Meinung. In vielen Aspekten ist es dafür besser geeignet als I2P (Freenet ist als verteilter Informationsspeicher ausgelegt), denn bei I2P besteht immer die Gefahr, dass man die eigene Anonymität durch "Application-Leaks" verliert. Über Freenet ist diese Gefahr extrem gering. Allerdings hat Freenet 0.5 erhebliche Nachteile: Es ist extrem langsam. Für den Anwender außerdem ist es umständlich zu nutzen, und macht irgendwie immer den Eindruck, als wäre es tot. Dem ist nicht so (deshalb betreibe ich einen Freenet-Node samt fproxy). Leider entwickelt sich Freenet in eine Richtung, die ich als ungeeignet für mich betrachte. Außerdem sind die Möglichkeiten mit I2P wesentlich größer. Die nächste Version von Freenet 0.7 beeindruckt zwar mit einigen interessanten Features, aber I2P entwickelt sich schneller zur Nutzungsreife und hat einen vollkommen anderen Ansatz. Freenet stellt die Eierlegende Wollmilchsau ähnlich des ISO-Schichtenmodells dar, ist aber entsprechend groß und behäbig, während I2P eher so etwas wie einen augemotzten TCP-Stack darstellt, der klein, schnell und extrem flexibel daherkommt. TCP hat deswegen OSI auch ausgestochen, und ich denke, mit I2P wird es nicht anders sein. Tatsächlich hat TCP aber OSI nicht getötet, und genauso wird es mit Freenet sein. Wichtig ist, dass möglichst viele gute Ansätze in freien Netzen nebeneinander koexistieren. Und es dürfte klar sein: Freenet ist gut und notwendig. Aber I2P wird es übertrupfen, davon gehe ich aus.
- Entropy: Entropy ist eine andere Form des Freenet. Freenet ist in Java geschrieben, Entropy in C, weshalb Entropy wesentlich weniger Resourcen benötigt um betrieben zu werden. Wir brauchen mehr verschiedene Sorten anonymer Netze, aber mehrere der gleichen Sorte zu entwickeln bedeutet meineserachtens, dass wir die limitierten Entwicklungsresourcen verschwenden. Andererseits ist Entropy derzeit die beste Quelle für Informationen zu FCP (dem Freenet Client Protocol zu dem es vollkompatibel ist), aber ich habe es mir nie genauer angesehen. Wenn mich jemand fragt, womit soll er anfangen, Freenet oder Entropy, würde ich sagen I2P ;) Wenn jemand heute Anonymität braucht um seine Informationen zu verbreiten, würde ich ihm immer noch zu I2P raten, denn darüber kann er meinen fproxy ansprechen um ins Freenet zu gelangen. Da Entropy in C geschrieben ist, ist es mir derzeit zu gefährlich, einen Entropy-Übergang bereitszustellen (aber ich arbeite daran).
- JAP: JAP ist kein P2P-Netz sondern ein Anonymisierungsnetzwerk von Web-Requests. In sofern hat es einen nur sehr limitierten Nutzen und skaliert nicht mit der Anzahl der Benutzer. Über I2P ist übrigens transparentes anonymes Surfen ebenfalls eingebaut, es bedient sich der I2PoutProxys (von denen es heute aber zu wenig gibt). Vorteil von JAP: Es ist da und funktioniert. Jede Form eines anonymen Netzwerks, das bestimmte Aspekte sehr gut umsetzt, sind extrem hilfreich.
- GNUnet: GNUnet konzentriert sich vollkommen auf anonymes Filesharing und ist in der Sache, in der ich unterwegs bin, eher kontraproduktiv. Ich finde es schade, dass hier lediglich ein Aspekt adressiert wird, der wohl in den meisten Fällen eher auf die illegale Nutzung abzielt. Filesharing ist eine Applikation, die selber nicht anonym sein muss, sich aber eines anonymen Netzes bedienen kann, so wie jede Applikation. Softwaredistribution hat selten die Notwendigkeit der Anonymität, der einzige Aspekt wäre, dass der Downloader seine IP nicht dem Dienst bekanntgeben will. Hierfür gibt es heutzutage ausreichend Alternativen. Deshalb ist anoymes Filesharing a la GNUnet in meinen Augen eher kontraproduktiv um zu erklären, warum Anonymität im Netzwerk nicht wichtig, sondern eine grundlegende Voraussetzung darstellt. Rein philosophisch ist gegen GNUnet nichts zu sagen, aber der Zweck zu dem es eingesetzt werden wird wird IMHO eindeutig in Richtung "illegales Filesharing" gehen (ich schreibe das in Anführungszeichen, weil es in meinen Augen so etwas wie ein illegales Filesharing gar nicht geben kann, aber das ist eine zu lange Story, und ich erwarte gar nicht, dass man in den nächsten 200 Jahren überhaupt den Wahrheitsgehalt hinter meiner Argumentation begreifen kann, weil man "heute ja nicht so denken darf" da es dem aktuell gültigen Dogma nicht entspricht. Das Dogma ist grundfalsch, aber das wird die Zukunft von selber beweisen, und glücklicherweise brauche ich das gar nicht; Außerdem bin ich persönlich sowieso gegen "illegales Filesharing", es ist aber leider notwendig um bestimmte - höchst legale und wünschenswerte - Ziele zu erreichen: Anonymität der Kommunikation, sprich freie Meinungsäußerung ohne Gefahr der Verfolgung).
- MuteNET Anonymes Filesharing: Ich bleibe dabei, es geht nicht darum, möglichst viele Dateien möglichst unbeobachtet zu tauschen, sondern um freie Meinungsäußerung. Derartige Netze sind kontraproduktiv, denn sie dienen nur dazu, P2P in Verruf zu bringen, da der Hauptzweck dieser Netze wohl sein wird, urheberrechtlich geschützte Werke unter der Hand zu kopieren. Verteilte Anwendungen auf der Basis von I2P, wie z. B. Syndie, dienen aber dazu, Zensur zu verhindern und helfen frei und ohne Überwachungsdruck die eigene ungefilterte Meinung sagen zu können.
- TOR: Onion Routing basiert auf SOCKS. Es ist somit leicht anwendbar für Programme, die SOCKS unterstützen (z. B. Azureus). Es stellt sozusagen nur eine Transportschicht dar. Obwohl TOR sehr viel technisch ähnlich löst wie I2P hat es doch ein fundamentales anderes Design. Außerdem braucht TOR Directory-Services, die in I2P nicht existieren. I2P ist außerdem nicht für Programme ausgelegt, sondern zielt auf den Anwender. Ich habe nicht so tief in TOR hineingeguckt, aber ich denke, das TOR-Netzwerk skaliert bei weitem nicht so gut wie das I2P-Netz. Vorteil von TOR: Es ist da und funktioniert.
Installieren von I2P
Konfigurieren von I2P
Wie mache ich einen Servertunnel bekannt?
(Platzhalter)Erste Schritte
Surfen
Hinter den URLs gebe ich evtl. ein klickbares "+" (via meinen InProxy) bzw. ein klickbares "i" an (via Internet) bzw. in besonderen Fällen "*" (via I2P). Wenn I2P sauber läuft und der Browser richtig konfiguriert ist gehen alle die angegebenen URLs direkt und ohne Umweg.Wo beginnt man bei I2P?
Ohne installiertes I2P, z. B. auf Reisen
Wer kein I2P installiert hat, schnuppert am einfachsten über meinen I2PinProxy. Alle "grünen" Links sind vermutlich über ihn erreichbar. Ich habe vor, ihn GPRS/WAP-fähig zu machen, sobald eine Handy-Datenflatrate verfügbar ist.Mit installiertem I2P
- Als erstes sollte man die I2P Homepage besuchen:
www.i2p (i)(+)
- Danach kommt natürlich gleich das I2P-Forum:
forum.i2p (i)(+)
- Eine Übersicht über alle bekannten eepsites findet man auf
orion.i2p (+) Dort kann man auch seine eigene eepsite bekanntmachen.
Siehe FAQ "Wie mache ich einen Servertunnel bekannt?"
- Freie und anonyme eMail-Adressen gibt es auf
hq.postman.i2p (bitte nur via I2P aus ansprechen!) Siehe FAQ "Wie empfange ich anonyme eMail?"
- Syndiemedia, das Blogging-Tool, ist Teil des Routers.
Siehe FAQ "Wie blogge ich?"
- Ins Freenet kann man über meinen Freenet-Proxy zugreifen:
fproxy.tino.i2p/ (Ist aus dem Internet gesperrt)
Es gibt noch einen zweiten Freenet-Proxy, aber leider ist dieser in letzter Zeit selten erreichbar.
- Weitere interessante Ziele findet man am einfachsten über meinen I2PinProxy
(das ist jetzt keine Schleichwerbung sondern wirklich so):
i2p.tin0.de/?code=200 (*) listet alle derzeit wahrscheinlich erreichbaren eepsites
Darunter befinden sich BitTorrent-Tracker, Datenarchive, Wikis, uvm.
i2p.tin0.de/?code=000 (*) listet viele sonstigen Services (wie CVS, IRC, eMail, etc.)
- IRC nutzt man am Besten über den IRC-Tunnel im eigenen I2P-Router.
Siehe "Wie chatte ich?"
Wie emfpange ich anonyme eMail?
(Platzhalter)Wie blogge ich?
(Platzhalter)Wie chatte ich?
(Platzhalter)SCRATCHPAD
(Bitte alles ab dieser Position ignorieren)
auch im Internet gibt.
stellt I2P alles zur Verfügung, was Die Nutzdaten werden in Form von Tunneln transportiert. Es gibt eingehende (Server) und ausgehende (Client) Tunnel. Eingehende Tunnel ermöglichen, dass sich andere an lokale Services verbinden. Ausgehende Tunnel verbinden sich mit eingehenden Tunneln anderer I2P-Teilnehmer und ermöglichen die Nutzung der Services. Nicht direkt unterstützt werden Services, die man nicht über eine einzelne TCP-Verbindung abwickeln kann, dazu gehören:
sind zu Service
, die an Endstellen miteinander verknüpft werden könnenzusammengeschaltet werden Verbindung zwischen I2P stellt Tunnel zu anderen I2P-Rechnern zur Verfügung. Den Router kann man von www.i2p.net/ herunterladen und installieren.
stellt I2P alles zur Verfügung, was Die Nutzdaten werden in Form von Tunneln transportiert. Es gibt eingehende (Server) und ausgehende (Client) Tunnel. Eingehende Tunnel ermöglichen, dass sich andere an lokale Services verbinden. Ausgehende Tunnel verbinden sich mit eingehenden Tunneln anderer I2P-Teilnehmer und ermöglichen die Nutzung der Services. Nicht direkt unterstützt werden Services, die man nicht über eine einzelne TCP-Verbindung abwickeln kann, dazu gehören:
- FTP (das sind URLs die mit ftp:// beginnen)
- andere P2P-Protokolle wie eMule oder BitTorrent
- UDP basierte Services (wie DNS etc.)
sind zu Service
, die an Endstellen miteinander verknüpft werden könnenzusammengeschaltet werden Verbindung zwischen I2P stellt Tunnel zu anderen I2P-Rechnern zur Verfügung. Den Router kann man von www.i2p.net/ herunterladen und installieren.
Der Router benötigt ein installiertes Java.
- I2P garantiert durch eine mehrfach ineinander verschachtelte Verschlüsselung,
Dies sollte man aber auch zusätzlich auf Orion tun.