Flatrates
via NAT / transparentem Proxy
- www.base.de/ E+: 25 EUR 24 Monate, inoffizielle IP (NAT), transparenter Proxy (Port 80), Filesharing-Portsperre (wie man hört), VoIP verboten (und Portsperre), 384/? (EDGE)
Die umts-notebook-card (Huawei) ist Schrott!
via Gateway
- www.moobicent.de/ D2: 40 EUR 24 Monate, nur über Gateway, sonst sehr teuer (also gefährlich falls die Config mal flöten geht), 3,6 MBit/? (volles UMTS)
Volumen
- t-mobile.de/ D1: ? ? ?
- www.vodafone.de/ D2: 50 EUR 24 Monate (dazu Handytarif!), nur 5 GB (zzgl. 600 EUR/GB, also extrem gefährlich) nur über Gateway sonst sehr teuer (also gefährlich), 3,6 MBit/? (und bald wohl mehr, also volles UMTS), VoIP technisch unterbunden(! also absolute Frechheit)
Kommentar
VoIP: Wenn VoIP nicht geht weil das Netz zu schlecht ist, geht das in Ordnung. Wenn VoIP nicht geht, weil einige Ports gesperrt sind, dann kann man das vielleicht noch akzeptieren (man kann aber die Asterisk auf beliebigen Ports laufen lassen oder via VPN). Wenn VoIP aber technisch unterbunden (mit Riesenaufwand gefiltert) wird, dann ist das ein technischer Defekt der mutwillig eingebaut wird. Getunneltes VoIP und getunnelte VPN-Session-Traffic haben in der Regel dieselben Charakteristika, so dass das Beeinträchtigen von VoIP auch Online-Sessions (X-Window, Streaming, etc.) unmöglich macht. Da darunter auch und insbesondere SSH-Sessions (TTY Datenverkehr) fällt, bedeutet das, dass das technische Unterbinden von VoIP einen gravierenden Mangel darstellt der mutwillig eingebaut wurde. Das ist nicht schädlich, das grenzt an Betrug. Diese Aussage ist unabhängig davon ob diese Maßnahme vom ISP mitgeteilt wird oder nicht. VoIP kann nicht einzeln geblockt werden oder es blockiert alternativ VoIP-ähnliche legitime Protokolle - ein reines "zum Surfen-Netz" ist in der heutigen Welt nicht brauchbar (das WWW besteht nur aus einem Port unter sehr vielen).
Gateway: Gateways sind extrem gefährlich bis hin zur Fahrlässigkeit. Wenn das Handy die Config verliert (dazu reicht einmal unglücklich ein Piezzo-Feuerzeug zu verwenden) surft man anschließend ohne Gateway und wohlmöglich für einige 100 EUR pro Minute. Solch ein Netz muss man als kriminell bezeichnen, da es den Surfer massiv (und vollkommen unnötig) in Gefahr bringt, sich finanziell zu ruinieren. Man kann noch darüber diskutieren, wenn das System einen Schutz gegen überhöhte Kosten hat, die Frage stellt sich aber doch, was das eigentlich für eine Idiotie ist, die der ISP da zusammengebaut hat.
NAT/Proxy: Vom Standpunkt der IP-Vergabe ist ein transparentes NAT-Netzwerk (mit Hole-Poking z. B. per UPnP) sogar zu begrüßen, da es das knappe Gut der IP-Adressen konserviert. So ist auch bei Transition auf IPv6 (und geeigneter DNS-Translation) keinerlei Änderung am Client notwendig. In sofern ein gut gangbarer Weg bis IPv6 auch unter UMTS verfügbar wird (fragt sich nur: Warum nicht schon heute?). Das Blocken eingängiger Filesharing-Ports kann man dabei gerade noch so akzeptieren und auf die Unfähigkeit der Provider schieben, derartig viel Sessions korrekt abzuhandeln (mit Juniper wäre das nicht passiert, aber heute gilt ja immer noch: Hauptsächlich billig). Aber gegen ein NAT-Netzwerk spricht eigentlich nichts, außer dass man gegen eingehende Portscans aus Fremdnetzen besser geschützt sein sollte (somit also Verbindungen von Außen schwerer aufbaubar sind). Hinweis: Port-Aufbau über Introducer geht meistens, Port-Aufbau über Relay-Services geht immer. Wer so etwas braucht mietet sich also für 20 EUR irgendwo einen vServer, ist also kein Argument.
Volumentarif: Solche Tarife sind nur dann akzeptabel, wenn es eine Kostensperre gibt, d. h. man z. B. bei schon 0 EUR Mehrkosten abschalten lassen kann. Sofern der Volumentarif aber ohne echtes Hindernis stark durch Zusatzkosten überzogen werden kann greift wieder die Fahrlässigkeit. Hier ist es sogar grob fahrlässig, da gerade Internetverbindungen gerne unkontrolliert stehen bleiben und wildgehen. In diesem Fall muss ein Sicherheitsmechanismus greifen bevor tausende von EUR Zusatzkosten entstehen. Die Anbieter haben zwar viele Fußnoten, aber keinerlei Hinweis auf Sicherheit gegen derartige Gelddrainage. In sofern sind Volumentarife derzeit nicht brauchbar.